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Netzwerk Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung

Durchführende Institution:

Deutsches Jugendinstitut e.V., München

Laufzeit:

01.10.2006 - 31.07.2007

Vorhabenansatz:

Im Rahmen des abgeschlossenen Vorhabens "Netzwerk Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung" sicherte der Zuwendungsempfänger den Austausch zwischen Vorhaben/Projekten im Bereich der Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung und unterstützte den themenbezogenen Dialog zwischen Wissenschaft und Politik. Er entwickelte in Kooperation mit Netzwerkpartnern Ansätze und Handlungsstrategien, die auf die (Wieder-) Eingliederung von Schulverweigerern und deren Vorbereitung auf berufliche Ausbildung zielen und berücksichtigte hierbei in besonderer Weise die spezifischen Förderaspekte für die Zielgruppe benachteiligter Mädchen und der Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Mit seiner Arbeit setzte das Vorhaben wichtige bildungspolitische Akzente. Der Zuwendungsempfänger weist Qualifikationen auf, die eine wissenschaftlich/fachlich anspruchsvolle und erfolgreiche Umsetzung des Transfervorhabens gewährleisten.

Transferziel:

Das Vorhaben hat zwei übergeordnete Themenschwerpunkte, die sich zum einen auf den Transfer von pädagogischen Konzepten im Bereich Produktionsschulen und produktionsorientierter Ansätze als Förderstrategien für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf beziehen, zum anderen auf die Aufbereitung von Ergebnissen einer Analyse zu Bildungs- und Ausbildungsverläufen - den Determinanten für das Gelingen oder Misslingen - von Mädchen und Jungen aus Zuwandererfamilien.
Transferziele bezogen auf Produktionsschulen sind die Vermittlung von innovativen Ansätzen der Kompetenzfeststellung, der Verbreitung von Konzepten zur Förderung der Verbindung von Arbeiten und Lernen und von Modellen des Übergangsmanagements und der Ausbildungsassistenz.
Der Zuwendungsempfänger führt zurzeit eine Längsschnittuntersuchung zu den Bildungs- und Ausbildungswegen von Hauptschulabsolventinnen und -absolventen durch, diese wird genutzt, um in einer Sekundäranalyse der Daten zusätzliches Wissen über Lebenslagen, Lebensverläufe und Orientierungen von Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (im Vergleich zu Mädchen und Jungen deutscher Herkunft) zu gewinnen. Das Anknüpfen an die laufende Untersuchung hat den Vorteil, dass der kostenträchtige und schwierige Zugang zu dieser Untersuchungspopulation bereits erfolgreich bewältigt und die Finanzierung der Erhebungen bis Ende 2006 gesichert ist. Die Ergebnisse der Analyse werden in den für den bildungs- und förderpolitischen Diskurs einfließen.

Transferaktivitäten: