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Aktivierung, Berufsorientierung und Ausbildungsvorbereitung mit den Mitteln der Jugendkunst

Transfer von Ergebnissen der BQF-Vorhaben !STAGE (Consol Theater) und inVolve 02 (Schlesische 27)

Durchführende Institution:

Verein zur Förderung der interkulturellen Jugendarbeit e. V.,  Berlin

Laufzeit:

01.09.2006 - 31.08.2007

Vorhabenansatz:

Die Vorhaben "inVolve 02" und "!STAGE" stellen innovative Ansätze für die Weiterentwicklung der Benachteiligtenförderung bereit, indem sie die künstlerische Projektarbeit mit Jugendlichen in den Mittelpunkt ihrer Bildungsarbeit - Aktivierung, Orientierung, Ausbildungsvorbereitung und allgemeine Persönlichkeitsentwicklung - stellen und darüber hinaus im künstlerisch-kreativen Bereich Ausbildungsmöglich¬keiten erschließen. Es hat sich bei der Umsetzung der Vorhaben erwiesen, dass Jugendliche mit besonderem Förderbedarf mit Mitteln der Kunst über das Erfahren ihrer kreativen Kompetenzen und die Stärkung ihres Selbstbewusstseins besonders zu motivieren und zielgruppenadäquat bzw. sehr individuell auf Ausbildung und/oder die Wiederaufnahme oder Fortsetzung des schulischen Lernens vorzubereiten sind.
Auch junge Menschen mit Migrationshintergrund sind mittels des von vornherein interkulturellen künstlerisch-kreativen Ansatzes gut erreichbar und zu qualifizieren.

Der Zuwendungsempfänger verfügt über die methodische Kompetenz, die gemeinsam mit professionellen Künstlern entwickelten Ansätze berufsfeldbezogener und zugleich allgemein bildender Qualifizierungsarbeit zu bündeln und in ihren Spezifika aufzubereiten. Er ist in der Lage, die gewonnenen Erfahrungen im Bereich der individuellen beruflichen Förderung mit künstlerischen Mitteln unter Einbeziehung und Beachtung programmexterner Entwicklungen zu transferieren.

Transferziel:

Der Zuwendungsempfänger hat sich zum Ziel gesetzt, die wichtigsten Methoden, Ergebnisse und Erfahrungen der entwickelten Ansätze konkreter berufsfeldbezogener sowie allgemein und persönlichkeitsbildender Qualifizierungsarbeit einer breiten Fachöffentlichkeit (pädagogische Praxis und Wissenschaft) bekannt zu machen und geeignete Träger dazu zu motivieren, die entwickelten Konzepte unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedingungen vor Ort zu adaptieren und umzusetzen.
Schulische und außerschulische Bildungsträger und -netzwerke verschiedenen Typs und Künstler verschiedener Sparten werden vor Ort unter Nutzung des innovativen Instrumentariums auf dem Gebiet der Bildung und Ausbildung(-svorbereitung) sowie der sozialen (Jugend-)Arbeit zusammenarbeiten. Bildungsträger werden Elemente des entwickelten Konzeptes in ihre berufsvorbereitenden Maßnahmen einbauen. Mit Trägern in Berlin, NRW und in nationalen und internationalen Netzwerken bestehen bereits bewährte Kooperationsbeziehungen.
Darüber hinaus wird die Einbindung von Ansätzen künstlerisch-pädagogischen Arbeitens mit Jugendlichen in die Curricula der Aus- und Fortbildung von Pädagogen in einigen Bundesländern vorangetrieben.
Ein Konzept zur Qualifizierung von Lehrern, Ausbildenden und Sozialpädagogen sowie von Künstlern, die pädagogisch wirken wollen, wird bereitgestellt und auf breiter Basis erprobt.
Vorgesehen ist die Erweiterung und Vertiefung der Netzwerkarbeit und die Schaffung "neuer Bündnisse". Dokumentation, Evaluierung und theoretische Durchdringung der  Vorhaben- und Projektpraxis sollen vorangetrieben und zur Grundlage eines weiterführenden Fachdiskurses von Wissenschaft, politischen und administrativen Entscheidungsträgern und Praxis werden.

Transferaktivitäten: