Am 11.11.2005 wurde der Koalitionsvertrag zwischen den zukünftigen Regierungsparteien CDU, CSU und SPD geschlossen. Ein Ziel der gemeinsamen Politik ist es, die Ausbildungs- und Beschäftigungschancen von Jugendlichen deutlich zu verbessern und die Jugendarbeitslosigkeit nachhaltig zu senken.
Im Koalitionsvertrag sind die Grundlagen der Regierungspolitik der nächsten vier Jahre dargelegt.
Gewinner des mit 200.000 Euro dotierten Xenos-Preises ist das Deutsche Jugendinstitut
e. V. für den Projektansatz "Förderung der Selbsthilfe von Ausbildungsbetrieben zur Analyse und Verbesserung der interkulturellen Zusammenarbeit unter Auszubildenden". Das Projekt will Ausbildungsbetriebe befähigen, Betriebsanalysen durchzuführen, die ihnen Aufschluss über die Entwicklung einer guten interkulturellen Zusammenarbeit unter Auszubildenden geben. Der Xenos-Preis dient der Förderung von Achtung und Toleranz gegenüber Menschen unterschiedlicher Kulturen, Ethnien, Rassen und Religionen in der betrieblichen Praxis. Gestiftet wurde er vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit zusammen mit dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall.
Bei der Eröffnung des zweiten bundesweiten Ganztagsschulkongresses hat Bundesbildungsministerin Bulmahn das Ganztagsschulprogramm der Bundesregierung als Erfolg bewertet: Das Programm stehe für mehr Chancengleichheit in der Bildung, denn die Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Herkunft sei in Deutschland so groß wie in keinem anderen vergleichbaren Land.
Die Bundesregierung unterstützt mit dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung (IZBB)" die Länder bis 2007 mit vier Milliarden Euro beim Aus- und Aufbau von Ganztagsschulen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert in den kommenden drei Jahren die Grundbildung und Alphabetisierung für Erwachsene mit 4,2 Millionen Euro. Ziel ist eine deutliche Verbesserung ihrer Beschäftigungschancen durch verbesserte Kompetenz in Lesen und Schreiben sowie ein nachgeholter Hauptschulabschluss.
Deutsche Einrichtungen erhalten in diesem Jahr mehr als 27 Millionen Fördermittel aus dem europäischen Berufsbildungsprogramm Leonardo da Vinci. Davon stehen über 18 Millionen Euro für 300 Mobilitätsprojekte zur Verfügung. So können rund 10.000 junge Menschen einen Teil ihrer Ausbildung in einem europäischen Partnerland absolvieren. Rund 9 Millionen Euro fließen an 28 deutsche Einrichtungen, die federführend mit europäischen Partnern innovative Berufsbildungsprodukte entwickeln.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird mit einem neuen Programm (Jobstarter) mit einem Volumen von insgesamt 100 Millionen Euro Innovation und Strukturentwicklung bei der beruflichen Bildung fördern. Das Programm zielt auf eine bessere regionale Versorgung mit Ausbildungsplätzen, die Optimierung der regionalen Ausbildungsstrukturen sowie die Gewinnung von Betrieben für die Ausbildung. Jobstarter bündelt und erweitert bisherige Aktivitäten
Im Rahmen der Ausbildungsoffensive 2005 fördern die Bundesregierung und die Neuen Länder einschließlich Berlin in diesem Jahr erneut 14.000 Ausbildungsplätze für junge Menschen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt für das Programm 2005 in den kommenden vier Jahren insgesamt 92 Millionen Euro bereit.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Wolfgang Clement hat auf dem DIHK-Ausbildungskongress die Bedeutung der Ausbildung im dualen System sowohl für die Jugendlichen als auch für die Betriebe herausgestellt. Angesichts der demografischen Entwicklung müssten jungen Menschen die besten Voraussetzungen zum Start ins Berufsleben geschaffen werden.
Das Bundeskabinett hat eine neue Programminitiative zur Verbesserung der beruflichen Ausbildung vereinbart. Es sollen besonders in strukturschwächeren Regionen zusätzliche, vor allem betriebliche Ausbildungsplätze gewinnen werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) werde dafür insgesamt 80 Mio. Euro bereitstellen.
Der Bundesrat hat am Freitag, dem 18.02.05 dem Gesetz zur Reform der beruflichen Bildung zugestimmt. Damit wird die Berufsbildung auf eine neue Grundlage gestellt. Das Gesetz bringt viele Neuerungen - auch für die Berufsbildung benachteiligter junger Menschen.
In einer gemeinsamen Erklärung beschreiben die Partner, wie sie den "Übergang SCHULE - AUSBILDUNG erfolgreich meistern!" wollen. Die Kooperation der Arbeitsagenturen, Betriebe, überbetrieblichen Bildungsstätten, berufsbildenden Schulen und anderer Berufsbildungsträger mit den allgemeinbildenden Schulen soll intensiviert werden, um die Berufsreife und Berufsorientierung der Jugendlichen zu verbessern.
Die Schulen wollen an der Schnittstelle von Schule und Beruf eine systematische Begleitung anbieten.
Professor Frieder Meyer-Krahmer ist neuer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Er tritt zum 01. Februar die Nachfolge des pensionierten Wolf-Dieter Dudenhausen an. Der neue Staatssekretär sieht eine seiner Hauptaufgaben in der Stärkung des innovationspolitischen Profils der Bundesregierung.
BQF Newsletter 13/2007Thema: Fortbildung in der Benachteiligtenförderung
22.08.2007
Unternehmenspotentiale nachhaltig stärken - Informationsveranstaltung zur beruflichen Nachqualifizierungmehr...
BERUFSWAHLUHR zur Darstellung des zeitlichen Zusammenhangs von Informieren - Entscheiden - Bewerbenmehr...