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Informationen 2002

(17.12.2002)

Ausbildungsplatzbilanz 2002: Rückgang der Lehrstellenverträge
 

Nach der Ausbildungsplatzbilanz 2002 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) ist die Zahl der Lehrstellenverträge deutlich gesunken. Nach den am Dienstag in Berlin bekannt gewordenen Zahlen wurden bis zum Ende der regulären Vermittlung am 30. September bundesweit 570.568 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen und damit 43.284 Verträge oder 7,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Bundesbildungsministerin Bulmahn rief die Betriebe zu verstärkten Anstrengungen auf: "Die Wirtschaft muss zu ihrer Ausbildungsplatzzusage an die jungen Menschen stehen."

(19.11.2002)

OECD-Studie: Lesekompetenz entscheidet über Bildungserfolg
 

Bulmahn: "Schule und Eltern müssen Freude am Lesen stärker fördern
Der Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern hängt entscheidend von ihrer Lesekompetenz ab. Das belegt eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) "Reading for Change". Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn bezeichnete es als zentrale Aufgabe, dass "Schule und Eltern die Freude am Lesen stärker fördern". Es komme vor allem darauf an, Wege zu finden, die Lesemotivation von Schülerinnen und Schülern zu steigern. Aufgabe der Bildungssysteme sei es, in Curricula und pädagogischer Praxis sicherzustellen, dass Lesekompetenz ausreichend gefördert wird.

(12.11.2002)

Bulmahn stärkt Ausbildungsreife durch neue Qualifizierungsbausteine
 

"Lehrberufe werden weiter modernisiert und attraktiver gestaltet"
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, will zur Verzahnung von Ausbildungsvorbereitung und Berufsausbildung ein neues System von Qualifizierungsbausteinen einführen. "Mit diesem System werden benachteiligten Jugendlichen schon in der Ausbildungsvorbereitung Teilqualifikationen aus Ausbildungsberufen vermittelt, die zertifiziert werden und auf die spätere Ausbildung angerechnet werden können. Zudem haben Jugendliche damit auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, wenn der Übergang in die Ausbildung nicht im ersten Schritt gelingt", sagte Bulmahn.

(30.10.2002)

Regierungserklärung der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn (Ausschnitte)
 

Meine Damen und Herren,
eine gute Ausbildung ist der Schlüssel zum Arbeitsmarkt und zu gesellschaftlicher Anerkennung. Eine moderne Berufsausbildung bleibt das Kernstück unserer Bildungspolitik.
Auch in Zukunft gilt: Jeder junge Mensch, der arbeiten will und kann, soll einen Ausbildungsplatz erhalten.
Die Wirtschaft trägt dabei besondere Verantwortung. Schon in wenigen Jahren werden nicht die Ausbildungsplätze, sondern die Bewerber für die vorhandenen Stellen knapp sein. Wer heute nicht ausbildet, sägt sich deshalb den Ast ab, auf dem er morgen sitzen will.
Jugendlichen mit schlechteren Startchancen und Erwachsenen ohne abgeschlossene Berufsausbildung wollen wir den Einstieg in einen Beruf mit einem System von Qualifikationsbausteinen erleichtern. Das Ziel bleibt, über diese Bausteine am Ende zu einer vollwertigen Berufsausbildung zu kommen. Wer dieses Ziel aber - aus welchen Gründen auch immer - nicht erreicht, steht in Zukunft nicht mehr ganz ohne Abschluss da, sondern kann Teilqualifikationen nachweisen und damit seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.
Wir werden das Berufsbildungsgesetz mit dem Ziel novellieren, die duale Ausbildung zu stärken, mehr Durchlässigkeit zwischen den Bildungswegen zu schaffen und die berufliche Bildung weiter zu internationalisieren.