BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung

Transferphase Programmphase [abgeschlossen]

BQF-Programm

Startseite

Programminformationen

Projekte

Veröffentlichungen

Aktuelles

Programme des ESF

Impressum

Suche

Europa - Das Portal der Europäischen Union

Programminhalte und Richtlinien

Das Programm konzentrierte sich auf die vier Innovationsbereiche mit insgesamt 17 Themenschwerpunkten:

  1. Entwicklung einer durchgängigen, kohärenten, auf den individuellen Bedarf zugeschnittenen und praxisnahen Förderstruktur mit flexiblen Übergängen in die betriebliche Ausbildung
  2. Auf- und Ausbau von Kooperationsnetzen unter Beteiligung aller relevanten Akteure auf lokaler/regionaler Ebene
  3. Entwicklung neuer Betreuungsformen, z. B. Patenschaftsmodelle
  1. Erweiterung und Modernisierung des Berufswahlspektrums  
  2. Vermittlung von IT- und Medienbasiskompetenz   
  3. Ausbau des Angebots an "Qualifizierungsbausteinen" in der Ausbildungsvorbereitung und Nachqualifizierung 
  4. Aktivierung von betrieblichen Ausbildungspotentialen für leistungsschwächere Jugendliche, u. a. durch Weiterentwicklung der Verbundausbildungen 
  5. Erschließung neuer zielgruppengeeigneter Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten   
  6. Entwicklung neuer Qualifizierungs-Angebote für benachteiligte junge Frauen
  1. Weiterentwicklung der Kooperation Schule-Betrieb zur Verbesserung der Integration in Ausbildung
  2. Ausbau der berufs- und arbeitsweltbezogenen Schulsozialarbeit 
  3. Unterstützung von Praxismodellen im Berufsvorbereitungsjahr 
  4. Ausbau der Kooperation mit der Jugendhilfe, z. B. mit Jugendhilfebetrieben und "Produktionsschulen"
  1. Auf- und Ausbau von zielgruppenspezifischen Unterstützungsmaßnahmen in Ausbildungsvorbereitung und Ausbildung 
  2. Erprobung und Entwicklung von neuen Modellen der Nachqualifizierung
  3. Weiterentwicklung von Beratungsangeboten für Teilnehmer und Betriebe
  4. Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit

Im Innovationsbereich IV sind neben Einzelvorhaben auch 10 lokale bzw. regionale Berufliche QualifizierungsNetzwerke für Migrantinnen und Migranten (BQN) gefördert worden. Diese wurden von der Initiativstelle Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten (IBQM) im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wissenschaftlich begleitet. Ziel dieser BQN war es, die relevanten Akteure, zum Beispiel die Kammern, die Agenturen für Arbeit und die Migrantenselbstorganisationen für die Ausbildungssituation der Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu sensibilisieren und verantwortlich in Netzwerkstrukturen einzubinden, um die lokalen bzw. regionalen Förderangebote gemeinsam besser abstimmen zu können und damit effektiver zu gestalten.
 
Nach insgesamt vier Bewilligungswellen in den Jahren 2002 und 2003 sind insgesamt 136 Vorhaben gefördert worden. Alle Themenbereiche und Aufgabenfelder wurden abgedeckt. Die Programmsteuerung hat ihren Schwerpunkt nun in der Förderung des internen Erfahrungsaustausches, der Ergebnissicherung und des Ergebnistransfers. Ein wichtiges Instrument der inhaltlichen Programmsteuerung waren die Entwicklungsplattformen.

Das BQF-Programm wurde seit dem 01. Oktober 2004 von der Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH (GIB) evaluiert.


Richtlinien

Die Förderrichtlinien zum Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf" vom 13. November 2001 (BAnz. S. 23 822) in der Fassung der Änderung vom 13. Juni 2003 (BAnz. S. 13 655) finden Sie hier:

www.kompetenzen-foerdern.de/bqf-foerderrichtlinien_geaendert01.pdf


Die Richtlinien zur Förderung von Modellen lokaler und regionaler Kooperationsnetzwerke für die berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten (BQN's) vom 12. Juli 2002 (BAnz. S. 17 017) in der Fassung der Änderung vom 13. Juni 2003 (BAnz. S. 13 655) finden Sie hier:

www.kompetenzen-foerdern.de/bqn_foerderrichtlinien_geaendert_02.pdf